Warnwesten für Erstklässler*innen

Die Berliner Bürgerstiftungen haben ihre erste gemeinsame Aktion erfolgreich durchgeführt.
36.200 Erstklässler*innen erhalten Warnwesten.
Unterstützt wurden wir dabei von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Schule, der Berliner Sparkasse und Zehlendorf.com.

Die Bürgerstiftung Lichtenberg hat beispielhaft an Erstklässler*innen der 35. und der
37. Grundschule Westen überreicht. Die Freude darüber war groß. Insgesamt erhalten in Lichtenberg fast 3.000 Kinder eine Weste.

Wir haben uns gefreut, dass das Engagement der Bürgerstiftung durch die Teilnahme von Bezirkspolitikern und die Schulaufsicht Würdigung erfuhr. Anwesend waren natürlich der/die Schulleiter*in der 35. und der 37. Grundschule, Herr Dettmer und Frau Bull.

Wir konnten den Vorsteher der Lichtenberger BVV, Herrn Bosse, den Bezirksbürgermeister, Herrn Grunst, den Bezirksstadtrat, Herrn Schaefer und Frau Pienkny, Schulrätin für Grundschulen, begrüßen.

Christina Emmrich
Vorstandsmitglied

 


 

 

Brotdosen zum Zuckertütenfest in der Kita "Pinocchio"

Vielen Dank liebe Bürgerstiftung Lichtenberg -

Sie ermöglichten uns, den zukünftigen Schulkindern ein Andenken an die Kindergartenzeit zu übergeben.

Mitte Juni wurde das Zuckertütenfest gefeiert und an 19 Kinder konnte eine Brotdose übergeben werden. Die Brotdose besteht aus Aluminium und ist für einen langlebigen Einsatz hergestellt. Außerdem wurde die Brotdose noch personalisiert. So blickt einem die gesamte Gruppe als Bild entgegen, was eine tolle Erinnerung darstellt. Weiterhin sind die Namen der Kinder in Großbuchstaben für jeden Einzelnen aufgedruckt.

Die Kinder haben sich sehr gefreut und hatten alle Hände voll zu tun, ihre Zuckertüte und ihre Brotdose ihren Eltern zu zeigen.
Wir hoffen, dass die Kinder einen tollen Schulstart haben und sich noch lange an die Kindergartenzeit erinnern.

Anne-Karen Hannasky
Förderverein der Kita "Pinocchio"

 


 

Druck Lichtenberger Wanderkarten

Die Lichtenberger Wanderkarten wurden vom AUB 2003 erstmals erarbeitet und in den Jahren 2014/2015 aktualisiert. Was ursprünglich als Grundlage für Wandertage in Kindertagesstätten, Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen gedacht war, wird inzwischen auch für Wandertouren für Familien und Senior*innen im Bezirk aber auch von vielen Besuchenden aus anderen Regionen genutzt. Berlin-Lichtenberg hat sowohl landschaftlich als auch historisch viel zu bieten, was es in der „wachsenden Stadt“ zu propagieren gilt.
Neuzuzüge und sich verändernde Flächennutzungen im Bezirk aber auch sich verändernde Bevölkerungsstrukturen und geändertes Mobilitätsverhalten trugen zur großen Nachfrage auch über den Bezirk hinaus bei und machten eine erneute Überarbeitung der Lichtenberger Wanderkarten erforderlich.
Das Jahr 2020 haben die Mitglieder des AUB dafür genutzt. Die bisher bestehenden zehn Wanderungen wurden komplett überarbeitet und um eine weitere, auch für Rollstuhlfahrende geeignete Tour ergänzt. Nun liegen elf Wanderungen durch den Bezirk Lichtenberg vor. Komplettiert wird das Wanderkarten-Paket von einer Übersichtskarte, die einen Überblick zur Lage der verschiedenen Wanderungen gibt.



In den kommenden Wochen werden die Wanderkarten an Stadtteilzentren, Bibliotheken, Senioreneinrichtungen und Familienzentren im Bezirk verteilt. Auch bei den Mitgliedern des Arbeitskreises Umwelt und Bildung werden die Wanderkarten für alle Bürger*innen kostenfrei zur Abholung bereit liegen. Aufgrund der pandemiebedingten Situation ist momentan leider noch nicht genau absehbar, wann die Wanderkarten in allen Verteilerstellen bereit liegen werden.
Den Druck der Wanderkarten hat ein Lichtenberger Unternehmen übernommen. Die Oktoberdruck GmbH mit Sitz im Stadtteil Hohenschönhausen überzeugte die Mitglieder des AUB durch umweltfreundliche Druckverfahren und der langjährigen Verankerung in unserem Bezirk.

Wir möchten der Bürgerstiftung Lichtenberg nochmals für die sehr großzügige finanzielle Unterstützung bei diesem Projekt danken, ohne die der Druck der Lichtenberger Wanderkarten nicht möglich gewesen wäre.

Heike Gruppe
Bezirksamt Lichtenberg
Sprecherin des Arbeitskreises Umwelt und Bildung Lichtenberg

 


 

Das Interkulturelle Nähcafé im Nachbarschaftshaus Im Ostseeviertel

Über die Lichtenberger Bürgerstiftung beantragte der Verein für aktive Vielfalt e.V.  beim Fonds „auf augenhöhe“ im Jahr 2019 finanzielle Mittel in Höhe von 5.000,00 € für die Einrichtung eines Interkulturellen Nähcafés im Nachbarschaftshaus im Ostseeviertel.
Corona bedingt wurde es im Beisein von Vorstandsmitgliedern des VaV erst im August 2020 eröffnet. Für das Geld wurden u. a. fünf „normale“ Singer-Nähmaschinen beim Otto-Versand zwei Overlock-Nähmaschinen aus dem Sonder-Angebot von Lidl sowie Nähzubehör wie Nähboxen mit Stecknadeln, Garn in unterschiedlichen Farben, Schneiderscheren, Maß-bändern, Schneiderkreide, eine Schneidematte, Kopierrädchen usw. angeschafft. Um die Nähmaschinen ordentlich und vor Staub geschützt verstauen zu können, wurden auch Nähmaschinentaschen gekauft.
Inzwischen gibt es im Projekt auch verschiedene Bücher, die Ideen und Anregungen sowie Schnittmuster für nützliche Dinge im Haushalt und in der Familie beinhalten. In einem Buch wird die spezielle Funktionsweise und der Nutzen einer Overlock-Maschine erklärt.
Ein wichtiger Punkt für die Frauen ist dabei auch „Aus alt mach neu“, da viele Frauen an Nachhaltigkeit interessiert sind und gern Dinge umgestalten. Außerdem kann so auch Geld gespart werden. So entstanden schon mehrere Utensilos, Kinderkleidung wie Ballonmützen, Jersey-Hosen und -röcke sowie vieles andere mehr, was nun zu Hause Verwendung in Bad und Küche findet.
Außerdem konnten zwei ehrenamtliche Mitarbeiter*innen aus dem Kreis der jeweils 8-10 Besucher*innen des Familienzentrums „Grashalm“ gewonnen werden, die als versierte Hobby-Schneider*innen über entsprechende Kenntnisse verfügen, um andere Interessierte anzuleiten und bei ersten Nähprojekten zu unterstützen. Dabei handelt es sich um eine junge einheimische Mutter und eine syrische Frau aus der Gemeinschaftsunterkunft Hagenower Ring. Ihnen wurde eine geringfügige monatliche Aufwandsentschädigung in Höhe von   50,00 € u. a. für den Kauf von Fahrkarten usw. ausgezahlt.
Besonders stolz auf ihre selbstgenähten Sachen waren natürlich die Näh-Anfängerinnen. Auch die geflüchteten Frauen machten anfangs interessiert mit, hatten jedoch die Vorstel-lung, dass alles kostenfrei für sie wäre. Als die Verantwortlichen darüber informierten, dass bei jedem Treffen ein kleiner Obolus in Höhe von 3,00 € zu entrichten ist, gab es lange Diskussionen. Die Frauen wollten wissen, wofür das Geld verwendet werden würde. Ihnen wurde erklärt, dass sie alle Sachen, die angeschafft wurden, nutzen können und dass der VaV aber auch Miete und Nebenkosten wie Wasser und Energie bezahlen müsste. Insbesondere wenn sie Stoffe und Garn aus dem Familienzentrum verwendeten, würde ein kleiner Beitrag fällig. Außerdem könne auch eine Nähmaschine mal kaputtgehen, so dass eine Reparatur anstehen könnte. Dafür würde Geld angespart. Diese Argumentation schien leider nicht allen einzuleuchten und es gab erst einmal Unmut darüber. Einige nahmen daraufhin nicht mehr am Nähcafé teil.
Aber auch die einheimischen Mütter haben oftmals nur ein schmales Budget zur Verfügung und leben unter ähnlichen finanziellen Bedingungen wie die Geflüchteten. Die geflüchteten Frauen müssen sich langsam mit dem Gedanken vertraut machen, dass in Deutschland auch nicht alles ohne Eigenbeitrag zu haben ist. Außerdem will der VaV auch der landläufigen Auffassung „Was nichts kostet, ist nichts wert“ entgegenwirken und hält daher am Prinzip einer geringen Eigenbeteiligung fest.

Martina Hellmich
Projektleiterin

 


 

 

Projekt Küche im Familienzentrum „Pusteblume“ des Verein für aktive Vielfalt e.V.

Das Familienzentrum Pusteblume erhält von der HOWOGE ein Ernährungsprojekt finanziert.
Ein Projekt, dass insbesondere von Alleinerziehenden gern genutzt wird. Um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden, war es erforderlich, die Teeküche umzubauen.
Die Bürgerstiftung stellte dafür 3.000 € zur Verfügung, die wiederum die Berliner Volksbank spendete.

Außer den Küchenmöbeln wurden die Elektrik und der Fußboden erneuert.
Es konnte auch gemalert werden.
Die künftigen Nutzer*innen bedauern sehr, dass z. Z. das gemeinsame Kochen, auf das sich alle gefreut haben, nicht stattfinden kann.
Dennoch freuen sich alle über das Geschaffene.

Manuela Streubel
Leiterin des Familienzentrums

 


 

Projektbericht „Pia geht digital"

Sachbericht für die Förderung des Jugendprojektes: "Pia geht digital" im Mädchen*sportzentrum Pia Olymp durch die Bürgerstiftung Lichtenberg.

 

Beschreibung:

Das Projekt „Pia geht digital" fand mit Unterstützung der Bürgerstiftung Lichtenberg und der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft Lichtenberg im Herbst 2020 statt. Auf Wunsch der Besucherinnen* wurde der Computerbereich inklusive des Hausaufgabenbereiches im offenem Bereich der Jugendfreizeiteinrichtung modernisiert und erneuert.
Somit wurde den Mädchen* und jungen Frauen* die Möglichkeit gegeben, ihre Hausaufgaben und Recherche für ebendiese sowie schulische Präsentationen mit Unterstützung durch die Pädagog*innen auf einem guten Niveau vorzubereiten und anzufertigen.
Aber auch bei der Suche nach Ausbildungs- und Weiterbildungsplätzen, sowie dem Schreiben von Bewerbungen, ist der neue Arbeitsplatz vor Ort eine Unterstützung.
Daneben wird der neue Allround-PC mit seiner externen Musikbox mit viel Freude und Spaß fürs Surfen im Internet und Chatten mit Freund*innen über Social Media Plattformen, sowie lautes Musik hören und Videos sehen via Youtube, viel genutzt.
Nach der Einweihung des neuen Computerbereiches gab es für die Mädchen* einen interaktiven Workshop zum sicheren Umgang mit dem PC und digitalen Medien.
Dabei haben die Teilnehmerinnen* eigene Regeln zur Medien- und Computernutzung erstellt. Aufgrund der Covid-19-Pandemie und den damit verbundenen Besucherinnen*beschränkungen konnten nur kleinere Gruppen an Kindern und Jugendlichen erreicht werden. Für 2021 ist das Ziel den Workshop für weitere Mädchen* anzubieten.

 

Umsetzung des Projekts:

Die Besucherinnen* waren von Anfang an bei der Durchführung des Projektes beteiligt, d.h. sowohl bei der Suche entsprechender Materialien, beim Besorgen dieser, als auch beim anschließenden Aufbau.
Zu Beginn wurden sie in einer Clubsitzung über das Projekt „Pia geht digital" informiert und konnten anschließend in Kleingruppen nach entsprechenden Materialien recherchieren.
Danach hatten alle Mädchen* und jungen Frauen* die Möglichkeit über ihre Computerstühle und ihre Computertische mit Hilfe von Abstimmungsrohren partizipatorisch abzustimmen.
Beim Kauf der Einrichtungsmöbel konnte aufgrund der Covid-19-Maßnahmen leider nur eine Besucherin* mit dabei sein.
Beim anschließenden Aufbau und dem Einrichten der PC-Ecke waren mehrere Mädchen* aktiv mit beteiligt.
Durch diesen partizipatorischen Prozess konnten sie selber eine für sich nutzerinnen*freundliche Atmosphäre schaffen und sind motiviert, den Computer als Arbeits­- und Kommunikationsmedium zu nutzen.
Mit den Projektmittel der Bürgerstiftung Lichtenberg wurden ein neuer Allround-PC, zwei Computerschreibtische, zwei Computerstühle, eine Schreibtischkommode, ein Regal für den Drucker und zwei Lärmschutzhörgeräte gekauft. Über die Mittel der HOWOGE wurde zusätzlich eine externe Musikbox zur Beschallung des großen offenen Bereiches der Einrichtung finanziert.

Zeitlicher Ablauf:

Die Clubsitzung, die Recherche der Materialien und die anschließende Abstimmung fanden in der Woche nach den Oktoberferien statt.
Im Anschluss daran wurden an einem Tag im November die Einrichtungsmöbel gekauft und aufgebaut.
Der Allround-PC wurde online bestellt und vom IT-Mitarbeiter des Vereins mit entsprechenden Office-Tools bespielt.
Der Workshop fand an den zwei darauffolgenden Tagen statt.

Das Team vom Mädchen*sportzentrum Pia Olymp und die Besucherinnen* sagen Danke!

Mitarbeiterin des Mädchen*sportzentrum Pia Olymp                           Berlin, 27.11.2020

 


 

Kuratoriumssitzung Digital

Die obligatorische Sitzung des Kuratoriums fand in diesem Jahr digital statt.
Eine gelungene Sitzung, in der die Kuratoriumsmitglieder die erforderlichen Beschlüsse zur Entlastung des Vorstandes der Bürgerstiftung fassten.
Der Jahresbericht 2019, den Sie auf dieser Website lesen können, wurde zur Kenntnis genommen. Die Vorstandsvorsitzende ergänzte ihn.
Der geprüfte Jahresabschluss mit dem Bericht über die Erfüllung des Stiftungszwecks wurde genehmigt.

Natürlich spielte auch der bisherige Verlauf des Jahres 2020 eine Rolle.
Bereits traditionelle Veranstaltungen mussten ja in diesem Jahr ausfallen.
Kuratorium und Vorstand freuen sich, dass langjährige Spender*innen, wie
z. B. die Berliner Volksbank, uns auch in diesem Jahr Geld zur Unterstützung von Projekten zur Verfügung stellen.
Eine Menge Vorschläge gab es für Veranstaltungen im Jahr 2021. Noch weiß keine*r von uns, wie sich die Pandemie entwickelt.
Dennoch wollen wir für den Sommer ein Fest vorbereiten, dass die Gala ersetzen wird.
Das Theater an der Parkaue hat uns auch schon Ideen übermittelt.
Deutlich wurde in der Sitzung, die Bürgerstiftung Lichtenberg ist auch unter komplizierten Bedingungen aktiv und zuverlässig.

Christina Emmrich
Vorstandsmitglied

 


 

Herbstkonzert der Bürgerstiftung

Am Sonntag, 25.10.2020 hatte die Bürgerstiftung Lichtenberg zum Herbstkonzert unter dem Motto „Wochenend‘ und Sonnenschein“ in das Kulturhaus Karlshorst eingeladen. Die Sonne meinte es wirklich gut und unterstützte unser Motto.



Das Salonorchester Berlin unter Leitung von Christoph Sanft unterhielt die Besucher*innen. mit einem abwechslungsreichen Programm. Für jeden Geschmack war etwas dabei und viele der Anwesenden summten und klatschten mit.
Wir bedanken uns ganz herzlich beim Team des Kulturhauses, dass für diese Veranstaltung unter den geltenden Hygienevorschriften beste Bedingungen schaffte.

Christina Emmrich
Vorstandsmitglied

 


 

Erneuerung der Sitzbänke im Garten der Kita "Pinocchio"

Projektbericht

Die Beschaffung der Materialien erfolgte durch die Eltern, doch schon das ausladen aus dem Auto wurde von den Kindern unterstützt. Drei Meter lange Holzdielen wurde durch den Garten der Kita an ihren Bestimmungsort geschafft.
Anfang Oktober stand da noch die alte Bank, eine Bank, welche nicht mehr genutzt werden konnte. Mit Schraubendrehern ausgestattet, wurden die alten Schrauben gelöst, mit Handfegern wurde der Betonuntergrund gesäubert.
Was war nun zu tun? Die Kinder wussten ziemlich genau, dass das neue Holz da irgendwie wieder festgemacht werden musste. Also wurde gemessen, verglichen und markiert. Der Zuschnitt der Hölzer wurde dann durch die Erzieherinnen durchgeführt. Die Kinder konnten dann sogleich die Schrauben abzählen, den richtigen Schraubendreher finden und schon wurde wieder montiert.

Sehr positiv ist die Begeisterung der Kinder und das „Helfen wollen“ aufgefallen. Hier und da sieht man, dass der Schraubendreher einmal abgerutscht ist oder das eine Brett einen Zentimeter zu kurz ist. Die Kinder sind stolz auf Ihre Arbeit.
Sie erhalten ein paar Bilder von der neuen Bank, die wirklich einlädt sich hinzusetzten und zu verweilen, sich Geschichten zu erzählen.
Ich möchte der Bürgerstiftung für Ihre Unterstützung danken.

Anne-Karen Hannasky
Förderverein der Kita "Pinocchio"

 


 

Lichtenberger Frauenpreis 2020

Am 25. September 2020 wurde - mit einem halben Jahr Verspätung - der diesjährige Lichtenberger Frauenpreis verliehen.

Die ursprünglich für den 7. März dieses Jahres geplante Zeremonie war als eine der ersten der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. Umso erfreulicher war es daher, dass die Preisträgerinnen im Rahmen einer Festveranstaltung doch noch persönlich ausgezeichnet werden konnten.

 

Die Vergabejury hatte sich für Frau Dayana Dreke entschieden, die sich seit vielen Jahren gegen Rassismus und Ausgrenzung engagiert, u.a.. in Netzwerken zur Unterstützung geflüchteter Familien.

Daneben wurde auf Initiative der Bürgerstiftung Lichtenberg ein Sonderpreis ausgelobt, an dem sich auch der Bezirkssportbund beteiligt hat. Mit diesem Sonderpreis wurde die Fahrradschule für geflüchtete Frauen der Garage 10 e.V. ausgezeichnet. Dort können Frauen, denen es in ihrer Heimat häufig verboten war, in einem geschützten Raum das Fahrradfahren lernen und auf diese Weise selbstbestimmte Mobilität erfahren, die ihnen das „Ankommen“ in ihrer neuen Heimat wesentlich erleichtert. Einige dieser Frauen nahmen an der Preisverleihung im Garten des Vereins für aktive Vielfalt teil und berichteten mit sichtbarer Freude von ihren persönlichen Erfahrungen.

Die Bürgerstiftung gratuliert ganz herzlich und wird dieses wichtige Projekt weiter begleiten!

Torsten Jens Adrian
Mitglied des Vorstandes