Ausschreibung 2026: Förderung von Bürgerstiftungen durch den w!r-Stiftungsfonds der Berliner Volksbank

Die Bürgerstiftung Lichtenberg erhält aus dem Fonds 2.000 € mit dem das Projekt „ Lesereise im Krea-Familiencafé“ gefördert wird.

Das Grundschulfamilienzentrum an der Randow-Grundschule in Berlin-Lichtenberg wurde 2023 im Rahmen des Landesprogramms „Familienzentren an Grundschulen“, gefördert durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, als Modellprojekt eingerichtet. Als eines von derzeit 16 Standorten berlinweit und zugleich einziges Grundschulfamilienzentrum im Bezirk Lichtenberg hat es sich erfolgreich etabliert und ist zu einem festen Bestandteil des schulischen und sozialen Lebens geworden.

Das Familiencafé erfüllt dabei mehrere zentrale Funktionen: Es dient als Begegnungsort für Familien unterschiedlicher Herkunft, unterstützt den Aufbau sozialer Netzwerke, stärkt den Austausch zwischen Eltern und schafft gemeinsame positive Erlebnisse für Eltern und Kinder am Lernort Schule. Häufig wird das Angebot von alleinerziehenden und alleinfühlenden Eltern genutzt.

Die Umsetzung erfolgt durch das Team des Grundschulfamilienzentrums. Neben offenen Begegnungsformaten werden regelmäßig thematische Angebote wie kreative Workshops, Spielenachmittage sowie Informationsveranstaltungen durchgeführt.

Vor dem Hintergrund der hohen Nachfrage und positiven Resonanz soll das Familiencafé gezielt um einen mehrsprachigen Lesezirkel erweitert werden. Dieses neue Format wird zwei-oder dreiwöchentlichstattfinden und organisatorisch in das bestehende Angebot integriert, sodass vorhandene Zugänge genutzt und neue Teilnehmende niedrigschwellig erreicht werden.

Der Lesezirkel verbindet gemeinsames Lesen und Vorlesen in verschiedenen Sprachen mit interaktiven Elementen wie Vorlesetheater und Bilderbuchkino. Jede Einheit greift eine andere Sprache bzw. kulturelle Perspektive auf. Die Umsetzung erfolgt partizipativ: Eltern werden aktiv eingeladen, ihre Herkunftssprachen einzubringen und die Inhalte mitzugestalten. Ergänzend werden SprachmittlerInnen sowie Stadtteilmütter eingebunden, um die sprachliche Vielfalt fachlich zu begleiten.