Japan in Hohenschönhausen

Bericht vom Kirschblütenfest am 24. April 2026

Nach 2019 konnte zum ersten Mal wieder ein Kirschblütenfest im Japanischen Kirschgarten in Hohenschönhausen stattfinden: Und zwar aus zwei Gründen, 1. weil engagierte Bürger*innen und die Stadtteilarbeit im Herbst 2025 besonders darauf gedrängt hatte, nun endlich das Japanische Tor von Wolfgang Stübner aus dem Jahr 1995 zu restaurieren und es so gemeinsam geschafft hatte, dass Kulturamt von diesem Vorhaben zu überzeugen. Und 2., weil ein Ausschuss der BVV die Ausrichtung eines Kirschblütenfestes beschlossen hatte.

Mindestens 1000 Menschen aus nah und fern konnten für vier Stunden die Verknüpfung aus Hohenschönhausen und verschiedenen Aspekten der japanischen Kultur genießen. Bei strahlendem Sonnenschein konnte man Origami basteln, konnte man sich Bücher zu Japan und zu Hohenschönhausen ansehen oder kaufen, konnte man Judosport bestaunen und ausprobieren, Onigiri oder Misosuppe essen, stellte sich das Samuraimuseum vor, konnte man Mangaportraits von sich anfertigen lassen, konnte man Stempelmotive auf einer Erinnerungskarte sammeln, konnte man Souvenirs aus Japan kaufen und vieles weitere mehr.

Das Highlight war natürlich die Wiedereröffnung des Japanischen Tors in Anwesenheit von Wolfgang Stübner und die feierliche Eröffnung durch die Ehrenamtlichen Elke Schuster und Barbara Mewis.
Außerdem hielten der Schirmherr Bezirksbürgermeister Schaefer, der Vorsitzende der BVV Gregor Hoffmann und der Kulturattaché der Japanischen Botschaft Taketsugu Ishihara ein Grußwort für das Fest.
Es gab musikalische Beiträge mit der Koto-Harfe, einen Auftritts des Chors der Deutsch-Japanischen Gesellschaft und einen Wettbewerb zum Managazeichnen.
Neben den wunderschön blühenden Kirschblüten gab es ein Interview mit dem Künstler Seiichi Furuya, der in der DDR am Grand-Hotel Friedrichstraße mitgearbeitet und ein paar Jahre in Neu-Hohenschönhausen gelebt hatte und mit der ehemaligen Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich und Barbara Mewis über das Mecklenburgische Viertel/Neu-Wartenberg und über die Geschichte der angrenzenden Feldmark.

Und zu guter Letzt gab es ein erhöhtes Interesse seitens der Presse und auch einen schönen Bericht der RBB-Abendschau dazu.

Stadtteilkoordination Hohenschönhausen